
Podium junger Solisten:
Duo Smirnova-Kowollik: „Dialog der Seele“
Julia Smirnova (Violine) und Sonja Kowollik (Klavier), beide jeweils mehrfach international
preisgekrönte junge Musikerinnen, präsentieren ein Programm mit Musik zwischen Klang, Stille
und innerer Bewegung von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms (1.
Violinsonate), kontrastiert mit Werken von Arvo Pärt und Amy Beach.
Clara Schumann: Drei Romanzen, op. 22
Arvo Pärt: fratres (1980)
Amy Beach: Three Pieces, op. 40
Robert Schumann: aus: Drei Romanzen für Klavier solo, op. 28
Johannes Brahms: Violinsonate Nr. 1, op. 78
Zwischen Klang, Stille und innerer Bewegung entstanden die musikalischen Erzählungen dieses Programms.
Zartes trifft auf Kraftvolles, Vertrautes begegnet Ungehörtem – ein musikalischer Dialog, der nicht nur die Seele berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt. In einer Welt voller Unruhen lädt dieses Programm dazu ein, nach innen zu lauschen.
Die mit dem ICMA ausgezeichnete Geigerin Julia Smirnova absolvierte sowohl ihren Bachelor- als auch ihren Masterabschluss an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, wo sie zunächst bei Antje Weithaas und später bei Stephan Picard studierte. Von 2023 bis 2025 war sie Artist in Residence an der Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien, wo sie eng mit Augustin Dumay zusammenarbeitete.
Seit September 2025 ist Julia Mitglied der Münchner Philharmoniker, wo sie ihre Orchestertätigkeit mit einer aktiven Solo- und Kammermusikkarriere verbindet.
Sie spielt eine Violine von Joseph filius Andrea Guarneri (1710). Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie in Mons sowie mit dem Hauptstadt-Sinfonieorchester in der Berliner Philharmonie auf.
Geboren in Komsomolsk am Amur (Russland), erhielt Julia im Jahr 2021 den DAAD-Preis als herausragende ausländische Studentin für außergewöhnliche künstlerische Leistungen und ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter der II. Alberto Lysy Competition (Gstaad), der Ibolyka-Gyarfas-Stiftung Wettbewerb (Berlin) und der III. Vladimir Spivakov International Competition (Ufa).
Als leidenschaftliche Kammermusikerin veröffentlichte Julia 2022 gemeinsam mit dem Cellisten Konstantin Manaev ihr Debütalbum The Songs of our Neighbours, das Erstaufnahmen von Werken von Aziza Sadikova und Johanna Doderer enthält. Das Album wurde für den Opus Klassik 2022 in den Kategorien Beste Kammermusikaufnahme und Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert. Gemeinsam bilden die beiden Musiker das New Classic Duo, das zeitgenössisches Repertoire erforscht, das klassische und moderne Hörwelten miteinander verbindet.
Julia Smirnova trat bei zahlreichen internationalen Festivals auf, darunter das Flagey Festival (Belgien), hören:sitzendorf, Klangwerkstatt, Romberg Festival, Randspiele (Berlin) sowie das Encuentro de Música y Academia de Santander.“
www.julia-smirnova.com
Sonja Kowollik (*2001) erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren und wurde im Alter von neun Jahren Jungstudentin in Münster bei Thomas Reckmann und Michael Keller. Anschließend wurde sie von Claudio Martínez Mehner und Nina Tichman in Köln, von Matti Raekallio in Helsinki und von Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ausgebildet.
Sonja Kowollik wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem GWK-Musikpreis 2021, dem Internationalen Bacewicz Preis 2022, dem Menahem Pressler Scholarship des Oxford Piano Festivals 2023 und dem dritten Preis und einem Sonderpreis für die beste Aufführung eines zeitgenössischen Werkes bei der International Piano Competition Domenico Scarlatti 2025. Als begeisterte und gefragte Kammermusikerin wurde die Pianistin u. a. mit dem Beethoven Bonnensis Preis und dem ersten Preis des Kammermusikwettbewerbs der Musikhochschule Münster ausgezeichnet.
Sie wurde eingeladen zu Auftritten beim Beethovenfest Bonn, dem Encuentro de Santander, dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in der Kölner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, der Tonhalle Düsseldorf, dem Penderecki European Centre for Music, der Oppelner Philharmonie, der Harmony Hall Kawagoe und auf Schloss Bellevue. Gefördert wurde Sonja Kowwolik durch die Jürgen-Ponto-Stiftung, die Reinhard-Lüttmann-Stiftung, den Club Soroptimist International Münster, die Theodor Cordes-Stiftung und die Deutsche Stiftung Musikleben. Sie ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein.
www.sonjakowollik.com
| 1 Abend, 09.10.2026 Freitag, 19:00 - 21:00 Uhr | |||
1 Termin(e)
| |||
| VW-1320-2610 | |||
| Eintrittspreis: 20,00 € Ermäßigt: 17,00 € Kinder unter 14 Jahren: 5,00 € |